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Kardiologische Problempatienten: Fallgruben für die Herz-Kreislauf-Diagnostik in der Praxis

Moglichkeiten und Gefahren von Fehldiagnosen, ais "Fallgruben" umschrieben, beschaftigen jeden Arzt in Klinik und Praxis. Dies be statigt immer wieder das besonders Iebhafte Interesse, das einem derartigen Thema in der morgendlichen Klinikkonferenz ebenso wie bei arztlichen Weiterbildungsveranstalten entgegengebracht wird.

Wege zur Lösung globaler Umweltprobleme: Jahresgutachten 1995

Die Berliner Klimakonferenz im Frühjahr 1995 hat einmal mehr deutlich gemacht: Um den vom Menschen verursachten Klimaveränderungen gegenzusteuern, ist ein Umdenken auf individueller wie gesellschaftlicher Ebene notwendig. Das gilt nicht nur für das Klima. In den vergangenen Jahren haben sich die Haupttrends der globalen Umweltveränderungen (Bodendegradation, Verlust an biologischer Vielfalt, Wasserknappheit, Bevölkerungswachstum) keineswegs abgeschwächt, sondern eher noch verschärft.

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Sowohl die Psychologie von S. Freud, als auch jene von C. G. Jung, beides Autoren, die das Erbe des 19. Jahrhunderts antraten, vertritt den Standpunkt der evolutiven Entwicklung menschlichen Bewußtseins und der Fähigkeit der Diskriminierung und Kritik aus «primitiven» Stadien des Totemismus, des Mythologismus oder, wie der von Jung häufig zitierte Levi-Brühl es formulierte, aus der «participation mystique» des Menschen mit seiner Umwelt. Dieser Haltung liegt letztlichjene Fortschrittsideologie zugrunde, die den Darwinismus kennzeichnet und die im Falle des Menschen dessen Bewußtsein und Fähigkeit zu rationaler, kritischer Erkenntnis als evolutiv fortschrittlich und den «primitiveren» Formen der psychologischen Differenzierung überlegen erscheinen läßt.

Aus den so entstandenen Meerestieren entwickelten sich die Landtiere. Die von deMaillet und vielen seiner Zeitgenossen vertretene Theorie der Panspermie stand in engem Zusammenhang mit der ebenfalls aristotelisch beeinflußten Theorie der Urzeu- 32 gung. Es herrschte im 18. Jahrhundert die weit verbreitete Vorstellung, kleinste Lebewesen, sogenannte «Infusorien» oder «Monaden», würden im Wasser oder in faulendem Fleisch spontan entstehen, womöglich durch eine zufällige Kombination der Atome, wie sie von Lukrez in seinem Werk «De rerum natura>> beschrieben worden war.

Die Auflockerung des Kieferbogens, die extreme Beweglichkeit der einzelnen Elemente desselben, wäre erst später im Verlaufe der Evolution der Schlangen als Anpassung an relativ große Beute entstanden, nämlich zu jenem Zeitpunkt, als die Schlangen zu einer oberirdischen Lebensweise zurückgekehrt wären. Es gibt gewisse Indizien, die tatsächlich für diese Hypothese sprechen. Sie bestehen vor allem darin, daß die primitivsten heute noch lebenden Schlangen Wühlformen sind, deren Beweglichkeit des Kieferapparates gegenüber fortgeschrittenen Formen tatsächlich eingeschränkt ist.

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