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By Eva Maria Hinterhuber

Nicht erst im Zuge fundamentalistischer Terroranschläge gilt faith oft als konfliktträchtig. Gerade der interreligiöse conversation verfügt jedoch über das Potenzial, positiv auf gesellschaftliche Konfliktlagen einzuwirken, zur wechselseitigen Integration und zum sozialen Zusammenhalt beizutragen. Seine Akteure erfüllen damit originär zivilgesellschaftliche Aufgaben. Die hier vorgelegte Studie geht der Frage nach diesem sozialintegrativen Potenzial zivilgesellschaftlicher Initiativen im conversation zwischen Juden, Christen und Muslimen in Deutschland auf theoretischer und empirischer foundation nach. Die sozialwissenschaftliche examine abrahamischer Projekte und Vereinigungen hierzulande wird durch einen Blick auf Frankreich, Großbritannien, die Niederlande, Österreich, Bosnien-Herzegowina, die Schweiz, die Türkei und Israel ergänzt. Kurze photos, in denen ausgewählte TrialogInitiativen beispielhaft mit ihren Programmen, Profilen und Kontaktdaten vorgestellt werden, vervollständigen die Studie.

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Bei der Recherche nach Akteuren, die sich dem trilateralen Dialog zwischen Juden, Christen und Muslimen widmen, wurden angesichts dieser Überlegungen auch die Religionsgemeinschaften berücksichtigt. Die einzelnen katholischen Bistümer wurden ebenso wie die Evangelischen Landeskirchen angeschrieben, es wurde beim ZMD, der MJD und der DH1B sowie beim Zentralrat der Juden in Deutschland nach TrialogInitiativen gefragt. Im Umfragesample sind letztlich vor allem Vereine vertreten, darüber hinaus auch Stiftungen und andere Vereinigungen (kirchliche Einrichtungen, Einrichtungen der Stadtverwaltung, gemeinnützige GmbHs bzw.

Fijalkowski 2004: 197). Segregation wiederum zielt auf eine parallelgesellschaftliche Existenz ab, die mit anderen Bevölkerungsteilen möglichst nicht in Berührung kommt. Im Extremfall geht dies mit einer völligen Selbstgesetzgebung und der Exklusion alles Fremden einher (vgl. ). Dagegen ist Integration gerichtet auf „ein konfliktarmes - jedenfalls: Konflikte nicht aus ethnischen [ebenso wenig wie aus kulturellen oder religiösen, EH] Unterschieden herleitendes - Miteinander in einer übergreifenden Umgebungsgesellschaft".

4,5 Millionen deutschstämmige Aussiedler aus den MOE-Staaten nach Deutschland, wobei der Großteil von der BRD aufgenommen wurde. Die erste der drei großen interkulturellen Zuwanderungsbewegungen war der Zuzug von Arbeitsmigranten, vor allem aus den Mittelmeerländem, ab den 1950er Jahren (vgl. Bade 2008). Ca. drei der insgesamt 14 Millionen blieben dauerhaft, nach dem Anwerbestopp im Jahr 1973 folgten ihnen Familienangehörige nach (vgl. Reißlandt 2004). Auch in die DDR gab es Arbeitsmigration, allerdings vor allem aus Vietnam und Mosambik (vgl.

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